Mammadiagnostik

Das Diagnostikum Berlin bietet Ihnen das gesamte Spektrum der Mammadiagnostik auf dem neuesten Stand der Wissenschaft. Mit modernster Technik führt ein qualifiziertes Team aus langjährig erfahrenen Ärztinnen und Ärzten sowie speziell geschulten Röntgenassistentinnen viele tausend Mammografien (Mammografie-Screening und kurative Mammografiesprechstunde) und Ultraschalluntersuchungen der Brustdrüse (Mammasonografie) im Jahr durch. Bei uns gehört zur Mammadiagnostik selbstverständlich sowohl eine individuelle körperliche Untersuchung als auch eine ausführliche Besprechung Ihrer Befunde.

Ultraschall

Methode

Die Sonografie (Ultraschall) der Brust ist eine wichtige Untersuchungsmethode zur Abklärung von Tastbefunden und sonstigen Auffälligkeiten der Brust. Durch hochfrequente Schallwellen werden Bilder des Gewebes erzeugt. Diese Bildgebungsmethode eignet sich insbesondere zur Darstellung oberflächlicher Strukturen wie der Brust. Im Diagnostikum Berlin kommen modernste Geräte mit hochauflösenden Schallköpfen zum Einsatz.

Einsatzbereiche

  • Diagnostik bei jungen Frauen mit klinischen Auffälligkeiten
  • ergänzende Abklärung mammografischer Befunde
  • Ergänzende Abklärung unklarer Tastbefunde
  • Frühdiagnostik bei jungen Patientinnen bei familiärer Belastung und erhöhtem Mammakarzinomrisiko
  • Bildgebende Steuerung bei minimal-invasiven Biopsien

Die Sonografie stellt eine sinnvolle Ergänzung zur Mammografie dar, kann diese in den meisten Fällen jedoch nicht ersetzen. Als Screening-Untersuchung zur Detektion von Brustkrebs bei symptomfreien Frauen kann sie derzeit nicht empfohlen werden.

Ablauf der Untersuchung

Vor der Untersuchung:

  • Nichts zu beachten

Unmittelbar vor der Untersuchung:

  • Nichts zu beachten

Während der Untersuchung:

  • Nach dem Abtasten der Brust erfolgt eine Ultraschalluntersuchung der Brust in Rückenlage sowie ggf. Schrägseitenlage.

Nach der Untersuchung:

  • Nichts zu beachten

Gegenanzeigen:

  • Keine

Digitale Mammografie

Methode

Die digitale Mammografie ist eine Weiterentwicklung der klassischen Film-Folien-Mammografie und erlaubt im Vergleich hierzu eine deutlich genauere Beurteilung des Brustgewebes bei gleichzeitig deutlich geringerer Strahlenbelastung. Zusammen mit einer hohen fachlichen Kompetenz der Sie betreuenden Radiologen wird hierdurch eine optimale Diagnostik von Erkrankungen der Brust gewährleistet. Im Diagnostikum Berlin führen wir ausschließlich volldigitale Mammografien durch.

Digitales Mammografieröntgengerät

Im Diagnostikum Berlin kommen ausschließlich digitale Vollfeldmammografiesysteme zum Einsatz, die der neuesten Technik entsprechen. Alle zugelassenen Röntgengeräte unterliegen höchsten Qualitätskriterien und werden täglich überprüft.

Vorteile der digitalen Mammografie

  • minimale Strahlenbelastung
  • hohe räumliche Auflösung bei optimaler Kontrastwiedergabe; Mikroverkalkungen, Herdbefunde und Verdichtungen können besser dargestellt und somit exakter diagnostiziert werden
  • konstante Bildqualität
  • digitale Bildnachbereitung

Einsatzbereiche

  • Abklärung verdächtiger Tastbefunde (Knoten)
  • Abklärung sonstiger Veränderungen der Brust (Hauteinziehungen, blutiges Sekret aus der Brustwarze, neue aufgetretene Einziehung der Brustwarze)
  • Tumornachsorge nach Brustkrebs
  • Früherkennung bei familiärer Belastung und erhöhtem Brustkrebsrisiko
  • Früherkennungsmaßnahme für Frauen zwischen 50 und 69 Jahren im Rahmen des Mammografie-Screening-Programms

Ablauf der Untersuchung

Vor der Untersuchung:

  • Damit die Aussagekraft der Röntgenaufnahmen nicht beeinträchtigt wird, möchten wir Sie bitten, am Untersuchungstag auf Deodorants und Körpercremes im Bereich der Brust und Achselhöhle zu verzichten.

Unmittelbar vor der Untersuchung:

  • Nichts zu beachten

Während der Untersuchung:

  • Unter standardisierten Bedingungen erstellt die Röntgenassistentin bei Ihnen von jeder Brust zwei Röntgenaufnahmen. Die Assistentin legt die zu untersuchende Brust zwischen zwei strahlendurchlässige Plexiglasplatten und die Brust wird kurz komprimiert (zusammengedrückt). Diese Kompression kann in Einzelfällen als unangenehm empfunden werden, ist aber bei den modernen digitalen Geräten von deutlich kürzerer Dauer. Sie ist notwendig, um die Strahlendosis so gering wie möglich zu halten und eine optimale Darstellung der Brustdrüsenstrukturen zu gewährleisten.
  • Anhand der qualitativ hochwertigen Aufnahmen werden bereits kleine, noch nicht tastbare Knoten sowie Mikroverkalkungen dargestellt und analysiert.

Nach der Untersuchung:

  • Nichts zu beachten

Gegenanzeigen:

  • Es gibt keine absoluten Kontraindikationen. Bei jungen Frauen, insbesondere vor unter 30 Jahre, sollte eine strenge Indikationsstellung erfolgen. Gleiches gilt für schwangere Frauen.

Digitale Tomosynthese

Methode

Die digitale Tomosynthese ist eine Weiterentwicklung der digitalen Mammografie. Bereits im Jahre 2009 verfügten wir als erste Praxis in Deutschland über eine Lorad Selenia Dimension Tomosynthese zur dreidimensionalen Bildgebung der Brust. Durch Bewegung der Röntgenröhre werden Schichtaufnahmen der Brust erstellt, die eine überlagerungsfreie Darstellung von Veränderungen des Brustgewebes erlauben. Dadurch steigt die Genauigkeit der Untersuchung. Die Strahlenbelastung einer gesamten Aufnahmeserie ist vergleichbar mit der einer gewöhnlichen Mammografie.
Bei der Erstellung einer Tomosynthese schwenkt die Röntgenröhre in einem Bogen über die komprimierte Brust und erstellt aus verschiedenen Winkeln Aufnahmen mit minimaler Röntgendosis. Daraus werden im Nachgang Schichtaufnahmen der Brust mit einer Dicke von 1 mm errechnet, die eine dreidimensionalen Beurteilung des Brustgewebes ermöglichen. Dadurch können überlagernde Gewebestrukturen ausgeblendet und eine höhere Diagnosesicherheit erzielt werden.

Einsatzbereiche

  • Abklärung verdächtiger Tastbefunde (Knoten)
  • Abklärung sonstiger Veränderungen der Brust (Hauteinziehungen, blutiges Sekret aus der Brustwarze, neue aufgetretene Einziehung der Brustwarze)
  • Tumornachsorge nach Brustkrebs
  • Früherkennung bei familiärer Belastung und erhöhtem Brustkrebsrisiko
  • Abklärung bestimmter Auffälligkeiten in der Mammografie

Ablauf der Untersuchung

Vor der Untersuchung:

  • Damit die Aussagekraft der Röntgenaufnahmen nicht beeinträchtigt wird, möchten wir Sie bitten, am Untersuchungstag auf Deodorants und Körpercremes im Bereich der Brust und Achselhöhle zu verzichten.

Unmittelbar vor der Untersuchung:

  • Nichts zu beachten

Während der Untersuchung:

  • Der Ablauf der Untersuchung entspricht aus Sicht der Patientin dem einer Mammographie. Die Assistentin legt die  zu untersuchende Brust zwischen zwei strahlendurchlässige Plexiglasplatten und die Brust wird kurz komprimiert (zusammengedrückt). Diese Kompression kann in Einzelfällen als unangenehm empfunden werden, ist aber bei den modernen digitalen Geräten von deutlich kürzerer Dauer. Sie ist notwendig, um die Strahlendosis so gering wie möglich zu halten und eine optimale Darstellung der Brustdrüsenstrukturen zu gewährleisten.
  • Anhand der qualitativ hochwertigen Aufnahmen werden bereits kleine, noch nicht tastbare Knoten sowie Mikroverkalkungen dargestellt und analysiert.

Nach der Untersuchung:

  • Nichts zu beachten

Gegenanzeigen:

  • Es gibt keine absoluten Kontraindikationen. Bei jungen Frauen, insbesondere vor unter 30 Jahre, sollte eine strenge Indikationsstellung erfolgen. Gleiches gilt für schwangere Frauen.

MRT der Brust (MR-Mammografie)

Methode

Als MR-Mammografie wird eine Magnetresonanztomografie (= Kernspintomograpie) der Brustdrüse bezeichnet. Das Mamma-MRT ist ein computergestütztes Verfahren, das die Brust mit Hilfe von starken Magnetfeldern in Schnittbildern darstellt.

Dieses Verfahren kann bei bestimmten Fragestellungen als Ergänzung zu Mammografie und Ultraschall eingesetzt werden.

Einsatzbereiche

  • Abklärung von Auffälligkeiten in Mammografie oder Ultraschall nach erfolgter Brustkrebsoperation
  • Suche des Primärtumors bei gesicherter Lymphknotenmetastase und nicht auffindbarem Primärtumor
  • Andere Indikationen, wie z.B. die Früherkennung von Brustkrebs, die Abklärung anderer Auffälligkeiten der Brust oder die Beurteilung von Brustimplantaten sind derzeit im Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen nicht enthalten und können lediglich als Privatleistungen oder mit einer Kostenübernahmeerklärung der Krankenkasse angeboten werden

Gegenanzeigen

(siehe MRT)

Ablauf der Untersuchung

Vor der Untersuchung:

  • Gegenanzeigen beachten (Link zu Kontraindikationen)
  • Menstruationszyklus: Bei menstruierenden Frauen sollte eine Untersuchung in der zweiten Zykluswoche (7.-14. Tag nach Beginn der Regelblutung) erfolgen.
  • Hormonersatztherapie: Eine Hormonersatztherapie sollte wenn möglich ca. 6 Wochen vor der Untersuchung abgesetzt werden.
  • Kreatininwert: Zur Untersuchung sollte ein aktueller Kreatininwert zur Identifikation von Funktionsstörungen der Nieren mitgebracht werden
  • Übergewicht: Bei starkem Übergewicht kann die Untersuchung aus Platz- oder Gewichtsgründen nicht möglich sein. Informieren Sie uns hierzu bei der Absprache des Termins.
  • Bei Klaustrophobie („Platzangst“) werden MR-Mammografien aufgrund der Bauchlage meist weniger beängstigend empfunden als andere MRT-Untersuchungen. Dennoch kann die Untersuchung auch nach Einnahme eines Beruhigungsmittels durchgeführt werden. Hierzu sollte mindestens eine Stunde Zeit vor Untersuchungsbeginn eingeplant werden. Patientinnen sollten aus Sicherheitsgründen eine Begleitung mitbringen, die sie nach der Untersuchung nach Hause begleiten kann.

Unmittelbar vor der Untersuchung:

  • Nichts zu beachten

Während der Untersuchung:

  • Sie liegen bequem in Bauchlage und erhalten einen venösen Zugang. Während der Untersuchung wird ein Kontrastmittel in die Vene gespritzt. Dann fertigt der Kernspintomograf Aufnahmen der Brust an, die die Anreicherung des Kontrastmittels (und damit die Durchblutung des Gewebes) zeigen.

Nach der Untersuchung:

  • Ausreichend trinken, um die Ausscheidung des Kontrastmittels über die Niere zu unterstützen

Galaktografie

Methode

Die Galaktografie ist die Darstellung eines Milchganges mit wasserlöslichem, nicht-ionischem jodhaltigem Kontrastmittel in geringer Menge durch eine Mammografie oder Tomosynthese. Hierbei können Abbrüche des Milchganges und Kontrastmittelaussparungen Hinweise auf intraduktale (im Milchgang gelegene) Raumforderungen sein. Eine sichere Unterscheidung zwischen gutartigen (Papillom) und bösartigen (intraduktales Karzinom) Tumoren kann durch diese Methode nicht erfolgen. Bei einer eindeutig nachweisbaren Raumforderung ist eine chirurgische Entfernung erforderlich.

Einsatzbereiche

Abklärung einer blutigen, bräunlichen oder zytologisch auffälligen Flüssigkeitsabsonderung aus der Brustwarze, insbesondere aus einem isolierten Ausführungsgang, außerhalb der Schwangerschaft und Stillperiode. Eine Mammografie und Sonografie sollte bereits erfolgt sein.

Ablauf der Untersuchung

Vor der Untersuchung:

  • Zur Durchführung der Galaktografie muss die Mündung des betroffenen Ganges in der Brustwarze identifiziert werden. Hierzu muss die Sekretion am Untersuchungstag provozierbar sein. Vermeiden Sie in den Tagen vor der Untersuchung ein „ausmelken“ des Sekrets, da sonst unter Umständen am Untersuchungstag kein Sekret mehr vorhanden ist.

Unmittelbar vor der Untersuchung:

  • Weisen Sie uns auf evtl. bestehende Kontrastmittelunverträglichkeiten, Infektionserkrankungen oder eine Immunschwäche hin

Während der Untersuchung:

  • Ggf. wird zunächst ein Ausstrichpräparat (Zytologie) des blutigen Sekretes angefertigt. Nach Desinfektion wird mit einer sehr feinen Sonde der Milchgang in der Brustwarze sondiert, aus dem die auffällige bräunliche oder blutige Flüssigkeit austritt. Über die liegende Sonde werden geringe Mengen (0,5 – 2 ml) Kontrastmittel in den Gang gespritzt. Anschließend erfolgt die Anfertigung von Tomosyntheseaufnahmen in zwei Ebenen.

Nach der Untersuchung:

  • Sehr selten kann es nach einer Galaktografie zu einer bakteriellen Entzündung der Brust kommen. Sollte in den Tagen nach der Untersuchung eine schmerzhafte Schwellung mit Rötung und/oder Überwärmung der Brust auftreten, suchen Sie bitte einen Arzt auf.

Gegenanzeigen:

  • Akute entzündliche Prozesse der Brust.
  • Bei jungen Frauen, insbesondere vor unter 30 Jahre, sollte eine strenge Indikationsstellung erfolgen. Gleiches gilt für schwangere Frauen.
  • Bei einer bekannten Kontrastmittelallergie kann eine Untersuchung mit antiallergischer Prämedikation erfolgen.

Perkutane minimal-invasive Biopsieverfahren

Methode

Sollte bei Ihnen ein Befund vorliegen, der nur durch eine Entnahme von Gewebe in lokaler Betäubung abgeklärt werden kann, stehen Ihnen im Diagnostikum Berlin folgende Methoden zur Verfügung:

  • sonografisch gestützte Hochgeschwindigkeitsbiopsie
  • mammografisch gestützte Hochgeschwindigkeitsbiopsie
  • mammografisch gestützte Vakuumbiopsie

Anhand dieser Biopsieverfahren kann eine exakte präoperative Diagnosestellung erfolgen. Diese wiederum ermöglicht eine individuelle Therapieplanung. Unnötige Operationen von gutartigen Tumoren können so vermieden werden.

Mit Hilfe eines speziellen Biopsie-Tisches, der mit einem digitalen mammografischen Röntgensystem ausgerüstet ist, werden in Bauchlage Aufnahmen der Brust erstellt. So wird die genaue Lage der abzuklärenden Gewebeveränderungen ermittelt. Spezielle Positionierungsvorrichtungen ermöglichen den sicheren Zugang zu den zu untersuchenden Läsionen.
Es können sowohl tomosynthese-gestützte Hochgeschwindigkeitsstanzbiopsien als auch tomosynthese-gestützte Vakuumsaugbiopsien vorgenommen werden.

Tomosynthese-gestützte Biopsien können in unserer Praxis auch im Sitzen an unserem digitalen Mammografiegerät durchgeführt werden.

Hochgeschwindigkeits-Stanzbiopsien

Methode

  • Die Hochgeschwindigkeitsbiopsie ist ein Sonografie- oder Tomosynthese-gesteuertes ambulantes Biopsieverfahren. Es wird die Bildgebungsmethode angewendet, mit der der Befund am besten darzustellen ist. Unter lokaler Betäubung wird eine kleine Hohlnadel bis an die Stelle der Gewebeveränderung in der Brust vorgeschoben und damit mehrere kleine Gewebeproben (Biopsien) gewonnen. Die Nadellage wird während des Eingriffs mit dem Ultraschall oder mit stereotaktischen Röntgenaufnahmen kontrolliert. Mehrere Gewebezylinder sind notwendig, um eine sichere histologische Diagnose zu erhalten.

Einsatzbereiche

  • Histologische Abklärung suspekter sonografisch oder mammografisch sichtbarer Herdbefunde oder Verdichtungen

Gegenanzeigen

  • Es gibt keine absoluten

Ablauf der Untersuchung

Vor der Untersuchung:

  • Bei einer Allergie gegen lokale Betäubungsmittel informieren Sie uns bitte so früh wie möglich.
  • Im Fall einer Medikation mit blutverdünnenden Medikamenten (Marcumar, Falithrom) muss ungefähr 10 Tage vor dem Biopsietermin die Umstellung auf Heparin durch den Hausarzt erfolgen. Am Untersuchungstag muss ein aktueller INR ≤ 2,0 vorliegen.
  • Sollten Sie andere blutverdünnende Medikamente nehmen (Aspirin/ASS, Clopidogrel/Plavix®, Xarelto®, Eliquis®, Pradaxa®), informieren Sie uns bitte beim der Terminvergabe hierüber. Diese Medikamente müssen unter Umständen vor die Biopsie abgesetzt werden
  • Ihre sonstigen Medikamente sollten wie üblich eingenommen werden.
  • Vor der Biopsie sollte auf schwere Mahlzeiten verzichtet werden.

Unmittelbar vor der Untersuchung:

  • Nichts zu beachten

Während der Untersuchung:

  • Die Biopsie wird je nach verwendeter Technik und Lokalisation des Befundes in Rücken-, Seiten- oder Bauchlage durchgeführt. Zunächst erfolgt eine lokale Betäubung der Brust durch eine Betäubungsspritze. Dann erfolgt die Probeentnahme mittels einer Hohlnadel, mit der mehrere Gewebeproben entnommen werden. Die Untersuchung dauert je nach Technik, Lokalisation und Größe des Befundes zwischen 2 und 10 Minuten.

Nach der Untersuchung:

  • Nach der Punktion wird die Biopsiestelle komprimiert, um etwaige Blutungen zu stillen. Sie sollten noch 30 min. in unserer Praxis verweilen, um eine Nachblutung an der Biopsiestelle auszuschließen.

Gegenanzeigen:

  • Eine Einnahme blutverdünnender Medikamente sowie eine Allergie gegen lokale Betäubungsmittel sollten bei der Planung berücksichtigt werden.

Vakuumsaugbiopsien

Methode

Die Tomosynthese-gestützte Vakuumsaugbiopsie ist ein computerassistiertes ambulantes Biopsieverfahren unter bildgebender Steuerung durch Tomosynthese bzw. Stereotaxie. Die Biopsie wird auf einem speziellen Untersuchungstisch in Bauchlage durchgeführt.

Einsatzbereiche

Histologische Abklärung mammografisch sichtbarer Auffälligkeiten wie Mikroverkalkungen, Architekturstörungen und kleiner Herdbefunde bis 10 mm Durchmesser

Ablauf der Untersuchung

Vor der Untersuchung:

  • Bei einer Allergie gegen lokale Betäubungsmittel informieren Sie uns bitte so früh wie möglich.
  • Im Fall einer Medikation mit blutverdünnenden Medikamenten (Marcumar, Falithrom) muss ungefähr 10 Tage vor dem Biopsietermin die Umstellung auf Heparin durch den Hausarzt erfolgen. Am Untersuchungstag muss ein aktueller INR ≤ 2,0 vorliegen.
  • Sollten Sie andere blutverdünnende Medikamente nehmen (Aspirin/ASS, Clopidogrel/Plavix®, Xarelto®, Eliquis®, Pradaxa®), informieren Sie uns bitte beim der Terminvergabe hierüber. Diese Medikamente müssen unter Umständen vor die Biopsie abgesetzt werden.
  • Ihre sonstigen Medikamente sollten wie üblich eingenommen werden.
  • Vor der Biopsie sollte auf schwere Mahlzeiten verzichtet werden.

Unmittelbar vor der Untersuchung:

  • Nichts zu beachten

Während der Untersuchung:

  • Nach einer örtlichen Betäubung der Brust erfolgt ein wenige Millimeter langer Hautschnitt. Mittels Tomosynthese wird die Lage der zu untersuchenden Gewebeveränderungen in der Brust ermittelt. Mithilfe einer computergestützten Zielvorrichtung wird eine spezielle Hohlnadel in der Region der Gewebeveränderungen in der Brust positioniert. Mithilfe eines Unterdrucks werden Gewebeproben (Biopsien) in die Hohlnadel gesaugt. Für eine sichere pathologische Diagnose sind mehrere Proben erforderlich.
    In unserer Praxis wird das Suros Surgical Systems, ATEC(R)-Brust-Biopsie und Exzisions-System zur automatischen Gewebeentnahme bei der Vakuumbiopsie angewendet.
  • Je nach Untersuchungsbefund kann es notwendig sein, die Entnahmestelle mit einem Markierungsclip zu versehen, damit sie im Falle einer weiteren erforderlichen Therapie wieder auffindbar ist. Die Untersuchung dauert ca. 30-45 Minuten, die eigentliche Probeentnahme zwischen 10 und 20 Minuten.

Nach der Untersuchung:

  • Nach der Punktion wird die Biopsiestelle komprimiert, um etwaige Blutungen zu stillen. Sie sollten noch 30 min. in unserer Praxis verweilen, um eine Nachblutung an der Biopsiestelle auszuschließen.

Gegenanzeigen:

  • Es gibt keine absoluten Gegenanzeigen. Eine Einnahme blutverdünnender Medikamente sowie eine Allergie gegen lokale Betäubungsmittel sollten bei der Planung berücksichtigt werden.

MRT-gestützte Vakuumsaugbiopsien

Methode

In sehr seltenen Fällen müssen Auffälligkeiten in der MR-Mammografie durch eine MRT-gestützte Vakuumsaugbiopsie gesichert werden, weil sie in keiner anderen Bildgebungsmodalität nachweisbar sind. Nach Anfertigung einer Planungs-MRT erfolgt eine computergestützte Lokalisation der Veränderungen in der Brust, die dann mit einer speziellen Hohlnadel punktiert werden können. Für eine sichere pathologische Diagnose sind mehrere Proben erforderlich. Die Entnahmestelle wir in der Regel mit einem Markierungsclip zu versehen, damit sie im Falle einer weiteren erforderlichen Therapie wieder auffindbar ist.

Einsatzbereiche

Histologische Sicherung ausschließlich auf der MRT der Brust sichtbarer, malignitätsverdächtiger Veränderungen der Brust.

Ablauf der Untersuchung

Vor der Untersuchung:

  • Bei einer Allergie gegen lokale Betäubungsmittel informieren Sie uns bitte so früh wie möglich.
  • Im Fall einer Medikation mit blutverdünnenden Medikamenten (Marcumar, Falithrom) muss ungefähr 10 Tage vor dem Biopsietermin die Umstellung auf Heparin durch den Hausarzt erfolgen. Am Untersuchungstag muss ein aktueller INR ≤ 2,0 vorliegen.
  • Sollten Sie andere blutverdünnende Medikamente nehmen (Aspirin/ASS, Clopidogrel/Plavix®, Xarelto®, Eliquis®, Pradaxa®), informieren Sie uns bitte beim der Terminvergabe hierüber. Diese Medikamente müssen unter Umständen vor die Biopsie abgesetzt werden.
  • Ihre sonstigen Medikamente sollten wie üblich eingenommen werden.
  • Vor der Biopsie sollte auf schwere Mahlzeiten verzichtet werden.

Unmittelbar vor der Untersuchung:

  • Nichts zu beachten

Während der Untersuchung:

  • Nach einer örtlichen Betäubung der Brust erfolgt ein wenige Millimeter langer Hautschnitt. Mittels Tomosynthese wird die Lage der zu untersuchenden Gewebeveränderungen in der Brust ermittelt. Mithilfe einer computergestützten Zielvorrichtung wird eine spezielle Hohlnadel in der Region der Gewebeveränderungen in der Brust positioniert. Mithilfe eines Unterdrucks werden Gewebeproben (Biopsien) in die Hohlnadel gesaugt. Für eine sichere pathologische Diagnose sind mehrere Proben erforderlich.
    In unserer Praxis wird das Suros Surgical Systems, ATEC(R)-Brust-Biopsie und Exzisions-System zur automatischen Gewebeentnahme bei der Vakuumbiopsie angewendet.
    Je nach Untersuchungsbefund kann es notwendig sein, die Entnahmestelle mit einem Markierungsclip zu versehen, damit sie im Falle einer weiteren erforderlichen Therapie wieder auffindbar ist. Die Untersuchung dauert ca. 30-45 Minuten, die eigentliche Probeentnahme zwischen 10 und 20 Minuten.

Nach der Untersuchung:

  • Nach der Punktion wird die Biopsiestelle komprimiert, um etwaige Blutungen zu stillen. Sie sollten noch 30 min. in unserer Praxis verweilen, um eine Nachblutung an der Biopsiestelle auszuschließen.

Gegenanzeigen:

  • Gegenanzeigen „MRT“
  • Eine Einnahme blutverdünnender Medikamente sowie eine Allergie gegen lokale Betäubungsmittel sollten bei der Planung berücksichtigt werden.

Präoperative Drahtmarkierungen

Methode

Vor einer Operation können nicht tastbare Herdbefunde oder Mikroverkalkungen mit Hilfe spezieller, sehr feiner Markierungsdrähte unter mammografischer oder sonografischer Kontrolle markiert werden. Der Markierungsdraht dient dem Operateur als Führungsschiene zu den nicht tastbaren Veränderungen und wird mit dem zu untersuchenden Gewebe entfernt.

Einsatzbereiche

Markierung mammografisch oder sonografisch abgrenzbarer, nicht tastbarer Veränderungen der Brust, die operativ entfernt werden sollen

Ablauf der Untersuchung

Vor der Untersuchung:

  • Nichts zu berücksichtigen

Unmittelbar vor der Untersuchung:

  • Nichts zu berücksichtigen

Während der Untersuchung:

  • Zunächst erfolgt eine Planungsaufnahme als Sonographie oder als Tomosynthese mit einem speziellen Kompressionspaddel. Dann wird der zu markierende Befund mit einer feinen Nadel punktiert (angestochen), in deren inneren ein Markierungsdraht sitzt. Wenn die Nadelspitze im zu markierenden Befund liegt, wird der Draht freigesetzt und hält sich mit Häkchen innerhalb des Befundes fest. Die Nadel wird entfernt, der Markierungsdraht verbleibt bis zur Operation und wird zusammen mit den Operationsziel entfernt.

Nach der Untersuchung:

  • Die korrekte Lage des Markierungsdrahtes wird durch eine Mammografie bestätigt. Dann wird ein Verband angelegt und die Patientin kann die Praxis verlassen.

Gegenanzeigen:

  • Keine

Aus der Praxis