NUKLEARMEDIZIN

Im Diagnostikum Berlin finden Sie an 11 gut erreichbaren Standorten in Berlin modernste Verfahren, hochqualifizierte Ärzte und kompetente Mitarbeiter. In unserer Nuklearmedizinischen Praxis steht Ihnen ein umfassendes Leistungsangebot unter Durchführung von diagnostischen und therapeutischen Verfahren zur Verfügung:

1. Schilddrüsendiagnostik

Schilddrüsenveränderungen betreffen etwa 30% der Bevölkerung und können in jedem Lebensalter auftreten. Symptome, welche auf das Vorliegen einer Schilddrüsenerkrankung hinweisen können sind folgende:

  • Kloß- oder Druckgefühl in der Halsregion
  • Schluckbeschwerden
  • Starke Müdigkeit
  • Schlafstörungen
  • auffällige Zu-/Abnahme des Körpergewichtes ohne einen bestimmten Grund
  • Herzrasen
  • innere Unruhe
  • Leistungsverlust
  • Familiäre Vorbelastung

Diese Symptome werden in einem Gespräch durch unsere Ärzte mit Ihnen erörtert. Außerdem ist für unsere Ärzte wichtig zu wissen, welche Medikamente Sie einnehmen. Hierzu ist es hilfreich, eine Liste mitzubringen, sollten dies mehrere Medikamente sein.

Im Anschluss wird durch Abtasten der Halsregion eine erste Beurteilung vorgenommen.

Danach findet in der Regel eine hochauflösende Ultraschalluntersuchung der Schilddrüse statt. Diese ist völlig ungefährlich und schmerzlos.

In Abhängigkeit von den Befunden der Ultraschalluntersuchung muss gegebenenfalls zusätzliche Diagnostik durchgeführt werden, z.B. eine Blutuntersuchung oder auch eine Schilddrüsenszintigrafie.

2. Schilddrüsenszintigraphie

Hierbei handelt es sich um eine nuklearmedizinische Methode mit dem Ziel, den Stoffwechsel der Schilddrüse bildlich darzustellen und bereits festgestellte Knoten hinsichtlich ihrer Stoffwechselaktivität beurteilen zu können. Mit dieser Untersuchung soll somit festgestellt werden, ob Schilddrüsenknoten zu einer Funktionsstörung der Schilddrüse führen können („heiße Knoten“) oder gegebenenfalls mit einem erhöhten Risiko für Bösartigkeit behaftet sind („kalte Knoten“).

Bei der Untersuchung bekommt der Patient eine geringe Menge radioaktiver Flüssigkeit in die Armvene gespritzt. Je nach Verteilung der gespritzten Substanz innerhalb der Schilddrüse  kann nun festgestellt werden, ob es sich um „heiße“ oder „kalte“ Knoten handelt.

Das Ergebnis der Untersuchung wird in der Regel mit dem Patienten besprochen. Darüber hinaus wird auf die Planung einer möglicherweise notwendigen Therapie eingegangen, gegebenenfalls umgehend (z.B. eine medikamentöse)  Therapie eingeleitet. Für die Schilddrüsensprechstunde sollte 1 Stunde Zeit eingeplant werden.

Weitere Informationen folgen in Kürze.

3. MIBI Szintigraphie (Lungenszintigraphie)

Die MIBI Szintigraphie ist eine Untersuchung zur Identifizierung von Nebenschilddrüsenadenomen. Weiterhin hat sie sich als sehr hilfreich erwiesen, szintigraphisch kalte Schilddrüsenknoten weiter zu beurteilen. Bei dieser Untersuchung wird ebenfalls eine schwach strahlende radioaktive Substanz gespritzt. Aufnahmen werden in der Regel über einen Zeitraum von ca. 2 Stunden zu verschiedenen Zeitpunkten nach der Injektion durchgeführt.
Im Anschluss an die Untersuchung findet in der Regel ein Arzt-Patient Gespräch statt. Somit sollten die Patienten für diese Untersuchung ca. 2½ Stunden einplanen.
Die Patienten können vor der Untersuchung ganz normal Nahrung und Flüssigkeit zu sich nehmen. Medikamente können wie gewohnt eingenommen werden.

Weitere Informationen folgen in Kürze.

4. Skelettszintigraphie

Anhand des Beschwerdebildes wird der Untersuchungsablauf individuell festgelegt. Dazu wird vor der Untersuchung ein ärztliches Gespräch mit dem Patienten geführt.

Im Gegensatz zu den radiologischen Verfahren, wo lediglich einzelne Körperabschnitte untersucht werden können, ist es mit der Skelettszintigraphie möglich, den ganzen Körper in einer Untersuchung abzubilden. Für den Patienten bedeutet dies, dass er nicht mehrfach in die Praxis kommen muss.

Die Skelettszintigraphie ist z.B. geeignet, um entzündliche- oder auf Verschleiß beruhende Veränderungen im Knochen oder Lockerungen von Gelenkprothesen festzustellen. Darüber hinaus kommt sie zum Einsatz, wenn bei Tumorpatienten eine Knochenbeteiligung geprüft werden soll.

Bei der Skelettszintigraphie werden nur geringe Mengen einer strahlenden Flüssigkeit in die Armvene gespritzt, welche innerhalb weniger Tage im Körper abgebaut und auf natürlichem Wege wieder ausgeschieden werden.

Um die an die Untersuchung gerichteten Fragen korrekt beantworten zu können, werden in aller Regel Früh-und Spätaufnahmen angefertigt. Deshalb sollten für diese Untersuchung mindestens 3 Stunden Zeit eingeplant werden.

Die Patienten können vor der Untersuchung, zwischen den Screening-Schritten sowie danach Nahrung und Flüssigkeit zu sich nehmen. Medikamente können in der Regel wie gewohnt eingenommen werden.

5. Nuklearmedizinische Therapie: Radiosynoviorthese (RSO)

Die RSO ist eine nuklearmedizinische Schmerztherapie zur Behandlung chronisch entzündlicher Gelenkveränderungen (Synovialitis), wie sie häufig bei Patienten mit einer Rheumaerkrankung oder auch im Rahmen einer Arthrose vorkommen können.

Vor Beginn der Behandlung wird durch den Nuklearmediziner intensiv geprüft, ob eine Indikation für die Therapie gegeben ist. Hierzu ist gegebenenfalls auch zusätzliche Diagnostik (in der Regel Durchführung einer Skelettszintigrafie) notwendig, sofern noch nicht vorliegend. In einem ausführlichen Gespräch wird der Patient umfassend über die Erfolgsaussichten, Risiken und Nebenwirkungen aufgeklärt. Während der Behandlung wird eine radioaktive Flüssigkeit unmittelbar in das schmerzhafte Gelenk eingebracht.

Eine Besserung der Beschwerdesymptomatik tritt in der Regel nicht unmittelbar sondern in den Wochen bis Monaten nach der Behandlung ein. Die Dauer der Beschwerdebesserung kann bis zu mehrere Jahre betragen.
Die Strahlung der Substanzen, mit denen die Behandlung durchgeführt wird, hat nur eine Reichweite von wenigen Millimetern, d. h., die Wirkung ist räumlich begrenzt. Trotzdem ist es erforderlich, die Indikation z.B. bei Schwangeren oder während der Stillzeit besonders streng zu stellen.
Bei der RSO handelt es sich um eine Leistung der gesetzlichen Krankenversicherung.

6. Myokardszintigraphie

Mit einer Myokardszintigraphie (Herzuntersuchung) lässt sich die Durchblutung des Herzmuskels sowie die Herzfunktion untersuchen und eignet sich u.a. auch, wenn ein negatives Belastungs-EKG vorliegt.

Zunächst wird in einem persönlichen Gespräch mit dem Patienten ermittelt, welche Beschwerden bestehen und ob sich hieraus Indikationen für die Untersuchung ergeben.

Bevor die Bilder mit einer speziellen Kamera aufgenommen werden, erhält der Patient eine radioaktive Flüssigkeit in die Armvene gespritzt. Diese Substanz macht es möglich, Veränderungen in der Durchblutung des Herzmuskels bildlich darzustellen.

Die Untersuchung wird in der Regel an 2 Tagen durchgeführt; einmal unter Belastung mithilfe eines Ergometers sowie ein anderes Mal im Ruhezustand.

Pro Untersuchungstag sollten 90 Minuten eingeplant werden. Über die erforderlichen Vorbereitungsmaßnahmen werden die Patienten bei der Terminvereinbarung individuell beraten. Sollte aus unterschiedlichen Gründen eine ergometrische Belastung des Patienten nicht möglich sein, kann eine pharmakologische Belastung mit gleichwertiger Aussagekraft durchgeführt werden.

Ist eine ergometrische Belastung geplant, müssen ß-Blocker ca. 48 Stunden vor der Untersuchung abgesetzt werden. Am Tag der Untersuchung sollten die Patienten nüchtern erscheinen. Stilles Wasser kann jederzeit vor der Untersuchung getrunken werden. Zwischen der Belastung und Injektion des Radiopharmakons sowie den Aufnahmen unter der Kamera gibt es eine Pause von ca. 60 Minuten. In dieser sollten die Patienten keine fettreichen Speisen zu sich nehmen und daher eine kleine Mahlzeit mit in die Praxis bringen (z.B. Käsebrot, Wurstbrot, etc).

7. Nierenszintigraphie

Für die Nierenuntersuchung mittels radioaktiver Stoffe ist es unerlässlich, dass der Nuklearmediziner im Vorfeld mit dem Patienten die Symptome bespricht und die Indikation als gerechtfertigt ansieht.

Die Nierenszintigrafie kann Abflussstörungen in ihrer Lage und Therapiebedürftigkeit beurteilen. Darüber hinaus kann die Funktion der einzelnen Nieren mit dieser Untersuchung sehr gut beurteilt werden. Des Weiteren gibt sie Auskunft über Lage, Form und Größe der Nieren.

Hierfür ist die Verabreichung eines Radiopharmakons vonnöten, die intravenös erfolgt.

Für die Untersuchung sollte man ca. 1 Stunde Zeit einplanen und davor mindestens einen halben Liter Wasser getrunken haben.

So erhalten Sie alles aus einer Hand.

Bitte beachten Sie, dass wir die oben genannten
Untersuchungen und Therapien nur an
unserem Standort Nürnberger Straße 14-15
durchführen können.

Unsere telefonischen Sprechzeiten :

Mo 08.00-18.00 Uhr

Di 08:00 – 16:00 Uhr

Mi 08:00 – 16:00 Uhr

Do 08:00 – 18:00 Uhr

Fr 08:00 – 16:00 Uhr

Montags und donnerstags bieten wir Ihnen eine lange Schilddrüsensprechstunde an.

Hinweis: An unserem Standort stehen Ihnen (i.d.R.) russischsprachige Mitarbeiter zur Verfügung.

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